Lauras Australian Adventure

Au Pair in Australien

 
18Sept
2012

Tschau Auslandsblog

Hey,

eine etwas andere Nachricht heute.

Ich werden auf diesem Blog keine neuen Infos mehr posten. Der Grund dafür ist, dass man oft nicht auf die Website zugreifen kann und das auf die Dauer nicht so cool ist. Vorallem wenn ich gerade mal Zeit habe und dann nichts schreiben kann, muss ich das auf einen anderen Zeitpunkt verschieben, bis ich wieder auf die Seite zugreifen kann.

Deshalb habe ich jetzt alle bisherigen Blogposts auf einen anderen Blog verschoben, auf dem dann alle neuen Posts erscheinen werden. Dieser läuft über das Blogprogramm von Google. Da sind hoffentlich keine Abstürze zu erwarten. 

Der Blog:
http://australia-in-my-heart.blogspot.com.au/

Natürlich geht das ganze auch mit:

http://australia-in-my-heart.blogspot.de/

 

Liebe Grüße

Laura

16Sept
2012

Wer hat an der Uhr gedreht.

Hey ho,

man wie schnell zwei Monate vergehen. Also ich würde sagen das waren gerade mal drei Wochen. Aber nein, ich bin jetzt schon ganze 9 Wochen auf dem roten Kontinent. Kaum zu glauben. Zumindest für mich.

Diese Woche verlief eigentlich ganz ruhig. Das Wetter war eigentlich immer schön und die eine Nachtschicht, die ich diese Woche schieben musste, verlief eigentlich auch ganz ruhig ( also ohne Mama anrufen zu müssen). Die restlichen Tage waren sehr entspannend, obwohl die Kinder am Donnerstag und Freitag aus einem unerfindlichen Grund frei hatten. Also war ich am Donnerstag mit den Kindern im Kino, da haben wir uns dann Madagaskar 3 angeschaut. Für Kinder auf jeden Fall geeignet und auch ganz amüsant für Erwachsene, wie ich finde. Halt Madagaskar. :)

Am Freitag hatte ich dann den ganzen Tag frei und ich beschloss in den Caversham Wildlife Park mit Nicole zu gehen. Da sie nachmittags noch arbeiten musste, hatten wir nicht unbegrenzt Zeit zu Verfügung und mussten uns dementsprechend beeilen um dort hinzufahren. Das ganze gestaltete sich aber schwieriger. Denn nach einer geschlagenen Stunde standen wir irgendwo im Industriegebiet von Perth zwischen Flughafen und Perth Hills. Das war eindeutig falsch. Wenn man einem Navigationssystem mal vertraut ... . Da es sehr warm werden sollte entschieden wir uns dann an den Strand zu fahren, weil wir so schon genügend Zeit verplempert hatten und es sich nicht mehr gelohnt hätte in den Park zu fahren. Also haben wir stattdessen duzenden Surfern am Scarborough Beach beim Surfen zu geschaut.

Freitagabend sind wir erst zum Dinner ausgegangen (JusBurgers in Subiaco) und anschließend noch in den Kingspark gefahren um die Skyline und ganz Perth bei Nacht zu sehen. Das ist einfach ein awesome Blick. Überall Lichter in allen Farben. Und ein Haus das die Farbe gewechselt hat und mit einem leuchtenden Schriftzug einmal über die Fassade mit der Aufschrift: Friday Night. Echt wunderschön, eine Sache, die man unbedingt gemacht haben muss, wenn man in Perth ist.

Swan River bei Nacht Skyline bei Nacht Skyline bei Nacht Swan River bei Nacht

Auch Samstag war wieder herrlichstes Wetter vorhergesagt: Strahlend blauer Himmel und mind. 28 °C. Also hieß es ab an den Strand und den Abdruck von letzer Woche wegbräunen. Als wir nach einer dreiviertel Stunde mit dem Bus endlich am Strand ankamen, mussten wir allerdings feststellen, dass es sehr, sehr viel windiger war als in der Stadt. Trotzdem haben wir uns hingelegt, zumindest für zwei Stunden. Dafür hab ich jetzt aber keinen Hosenabdruck mehr auf meinem linken Bein, sondern einen Sonnenbrand. Aber egal, was wäre Australien ohne Sonnenbrand.
Abends dann hieß es, sich ins Nachtleben von Northbridge zu stürzen. Es war echt ein super Abend mit jeder Menge Spaß. Es wurde viel getanzt und geredet, so dass ich jetzt sogar Blasen in meinen Sandalen bekommen habe.

Ja und Sonntag dann, war ein kleiner Trip zum Yanchep National Park angesagt. Der liegt etwas 50 Kilometer nördlich von Perth. Man braucht etwa 50 Minuten mit dem Auto und ist eigentlich recht einfach zu finden. Hier erwarten einen laut Broschüre Koalas und Kängurus in freier Wildbahn und viele Höhlen. Was gab es zu sehen: Keine Kängurus, Koalas in nicht ganz freier Wildbahn und eine einzige Höhle, die man mit Tour besichtigen konnte. Also haben wir uns die Koalas angeschaut und haben eine Tour durch die Crystal Cave gemacht. Dies ist eine Tropfsteinhöle. Doch auch hier ist man nicht vor anderen Deutschen sicher. Anschließend haben wir noch ein ausgiebiges Picknick gemacht. Alles in allem war der Tag trotzdem der etwas entäuschten Erwartungen sehr schön. Man hat sich unter einem Nationalpark doch etwas anderes vorgestellt, denn es war alles sehr touristisch angelegt und halt nicht so Nationalpark mäßig.

Crystal Cave Crystal Cave Crystal Cave Crystal Cave Yanchep National Park Yanchep National Park Yanchep National Park Yanchep National Park

Ich wünsche eine schöne sonnige Woche.

Laura

 

09Sept
2012

Von November bis Juli

Hey,

diese Woche ist nicht besonders viel passiert. Daher wird dieser Blogeintrag auch reichlich kurz ausfallen.

Okay, also die Woche begann mit Regen und Sturm. Als ob ich im November in Deutschland stehen würde, dachte ich. Montag hat es wirklich den ganzen Tag geregnet. Dienstag auch, aber mit kurzen Pausen zwischendurch. Mittwoch hat es auch geregnet, aber die Pausen waren länger. Und stürmisch. Manchmal dachte ich, fliegt dieses Haus noch weg. Dementsprechend lag ich an diesen drei Tagen die meiste Zeit im Bett, wenn ich nicht arbeiten musste. Hinzukam auch noch, dass ich mir eine Erkältung und Halsschmerzen eingefangen habe. Also waren die Tage nicht ganz vergebens und habe meiner Erkältung geholfen. Donnerstag und Freitag dann war das Wetter sonnig, also habe ich mich zum Joggen aufgerafft und habe es geschafft jedes Mal 7 Kilometer am Stück zu laufen. Allerdings sind mir dabei immer die Füße eingeschlafen, was ich mir noch nicht so ganz erklären kann.

Freitag Abend waren wir in Fremantle bei einem Konzert von Set Sail, einer Straßenmusikergruppe, die recht cool ist. Allerdings mussten wir uns vorher noch die Lieder von zwei anderen Bands anhören, die wir alle nicht besonders gut fanden.

Und Samstag und Sonntag war dann das Traumwetter. Strahlender Sonnenschein und 27 °C. Da mussten wir natürlich den ganzen Tag am Strand verbringen und uns endlich mal die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, um uns von der restlichen Bevölkerung mit unserer weißen Haut nicht mehr so abzugrenzen. Samstag verbrachte ich am Cottesloe Beach und Sonntag dann am Scarborough Beach. Das Wasser war mir allerdings noch etwas kalt.

Set Sail Cottesloe Beach Cottesloe Beach Das Ergebnis :)

 

02Sept
2012

Der Sport !

Hallihallo...

ich komme gerade total geschafft nach Hause. Aber ich will natürlich von vorne erzählen.

Diese Woche stand ganz im Zeichen des Sports. Und zwar hieß es am Montag Morgen shoppen in Harbour Town. Dies ist ein Outlett Shopping Center fast am Ende der Wellington Street in Perth City. Ich war nämlich auf der Suche nach relativ brauchbaren Sportschuhen zu einigermaße gerechtfertigten Preisen. Als erstes ging es in den Adidas Shop, wo ich auch gleich fündig wurde, aber sie erst noch einmal stehen gelassen hatte um in den tausend anderen Sportschuhläden nach eventuell noch günstigeren Ausschau zu halten. Am Ende habe ich dann aber doch die Adidas Sportschuhe in einem stylischen blau gelb für 50 $ genommen. Außerdem habe ich mir auch noch eine Strickjacke gekauft ( was eigentlich ziemlich bescheuert ist, wenn man bedenkt, dass gerade Frühling wird :)), die allerdings an der Kasse 20 $ günstiger war als es auf dem Preisschild stand. Aber man will ja nicht meckern, wenn man etwas günstiger bekommt. Und zum Lunch habe ich dann das erste Mal Sushi probiert, zwar keins mit rohem Fisch, aber man kann ja erst mal klein anfangen. Fazit: Yummiiii!.
Anschließend wurden die Turnschuhe dann auf einem 34 Minuten Jogginglauf getestet. Am Nachmittag dann musste ich die Kinder von der Schule abholen, womit meine Arbeit für diesen Tag auch schon erledigt war.

Nachdem ich am Mittwoch Morgen die Kinder in die Schule gefahren habe, bin ich erneut Joggen gegangen. Diesmal in Richtung Strand, was ich dabei nicht beachtet hatte war, dass es nur Berg auf und wieder Berg ab ging. Aber hier habe ich dieses mal 36 Minuten durchgehalten, denn dann stand ich wieder vor der Haustür. Mein Ziel: am Ende meines Au Pair Aufenthalts laufe ich bis zum City Beach, der 6 Kilometer entfernt ist.
Am Mittwochabend dann habe ich mich mit ein paar Mädels am Scarborough Beach getroffen und wir haben ein bisschen gequatscht und eine Cola getrunken, die vergleichsweise zu anderen Getränken sehr billig ist. Vergleiche 16 $ für einen Pina Colada mit 3$ für eine Cola.

Am Donnerstag Morgen war eigentlich ein Run im Kings Park geplant, den ich eigentlich erst absagen wollte, aber dann doch trotz schmerzender Beine zugesagt habe. Also bei strahlendem Sonnenschein einmal am Rand des Kings Parks lang gejoggt mit einem herrlichen Blick auf den Swan River und natürlich Perth. Und dieses Mal schafften wir die 40 Minuten!! We did it.

Die gesamte Woche über musste ich nicht besonders viel arbeiten, meistens bestand meine Arbeit lediglich darin, die Kinder zur Schule zu fahren, oder sie abzuholen. Das war auch schon alles.

Am Freitag saß ich eigentlich zunächst nur rum, aber um 5 pm dachte ich mir ich muss noch etwas machen und bin noch eine Runde gejoggt. Zwar mit Pausen und auch nicht so lange, aber ich bin noch mal rausgekommen.

Ganz spontan sind wir dann allerdings Freitagabend noch ausgegangen und zwar nach Leederville. Meine Freundin meinte, dass dort was los sei. Angekommen fiel ihr wieder ein, dass es samstags doch belebter sei. Naja ein bisschen was war schon los, denn wir wollten eigentlich erstmal in einen Kuchengeschäft, dass allerdings komplett überfüllt war. Dann wollten wir in ein Schokoladengeschäft, war aber auch überfüllt. Also haben wir die Frozen Yoghurt Variante für 7 $ gewählt. Danach sind wir dann in einen Club in den ständig verkleidete Menschen kamen. Erst ein Frauengruppe, dann eine Männergruppe. Das war strange!!!

Samstag war den Schwedisch geprägt, denn was machen vier deutsche Mädels an einem Samstag Mittag/Nachmittag in Westaustralien. Genau, sie fahren mit dem Zug zu IKEA um Koettbullar zu essen.:) Naja nur zum Essen waren wir nun auch nicht da, denn einige brauchten noch Stuff und den haben sie dann dort gekauft. Aber dann haben wir uns in die meterlange Schlagen zum Essen angestellt. Statt Koettbullar mussten wir allerdings Swedish Meetballs mit German! Gravy bestellen. Ach ja wie ich Rahmsoße vermisst habe. Anschließend ging es noch ins Westfield ShoppingCenter, wo ich auch gleich wieder Valleygirl, eine Ladenkette mit ziemlich cooler und günstiger Kleidung, verfallen bin. :)

Und Sonntag war dann Fathers´ Day. Zunächst ging es erstmal zum Fußballspiel des Jungens zum Zuschauen. Und anschließend dann zu `The Maze`, eine Art Freizeitpark mit verschiedenen Irrgärten, Spielplätzen und Barbecue Ständen. Außerdem gab es noch total niedliche Koalas, Kängurus und Emus zu bestaunen. Und natürlich auch noch Vögel. The Maze ist echt schön angelegt, mit lauter Bäumen, Palmen und Büschen. Ein wundervoller Tag, allerdings war ich sehr müde, so dass ich es nicht ganz so genießen konnte.

Koettbullar The Maze The Maze The Maze

 

Soweit, so gut ..Bis dann:)

28August
2012

Schon wieder eine Woche rum...

Hey zusammen,

oh es ist schon wieder eine Woche rum. Die Zeit vergeht hier wie im Flug. Jetzt muss ich erst mal stark überlegen, was ich denn in der letzten Woche so alles gemacht habe.

Also die Woche begann ganz entspannt mit einem zweiten Frühstück auf einer Wiese im Kings Park. Es gab lecker Erdbeeren, Tim Tams, Muffins und einen leckeren Frucht Smoothie. Dazu noch in der Sonne liegen und mit den anderen Mädels quatschen. So lässt sich das Leben doch aushalten. Abend hatte ich allerdings wieder die Nachtschicht und diesmal wollte meine Kleine nicht duschen. Da gab es dann mal wieder Geschrei, aber irgendwie haben wir das auch gemeistert. Dienstag war nichts spektakuläres außer ein Kind das nicht ins Bett gehen wollte ohne Mummy noch mal am Telefon gesprochen zu haben. Doch Mummy konnte nicht ans Telefon gehen. Also wurde das zu Bett gehen zu einer längeren Tortur. 

Am Mittwoch wollte ich sportlich in den Tag starten und habe mich mit einer anderen zum Joggen um den Lake Monger getroffen. Aber so motiviert waren wir dann doch nicht, also sind wir mehr gegangen und haben uns an den Fitnessgeräten rund um den See bedient :)

Am Donnerstag haben wir den Bell Tower erkundet. Der laut Gastvater von einer anderen nicht so interessant sein sollte. Wir fanden es ganz gut, auch wenn 14 Dollar für einmal hoch laufen eigentlich ziemlich viel ist. Allerdings durften wir auf unserem Aufstieg sogar einige Glocken läuten, das war schon ziemlich cool. Und oben angekommen hatte man eine wunderware Aussicht über den Swan River und auf den Kings Park und die Skyline von Nahem. Außerdem gab es oben noch ein paar kleinere Glocken, die verschiedene Melodien spielen konnten. Ein Mann fragte uns, wo wir den her kämen. Wir sagten Deutschland und dann ertönte durch die Glocken die deutsche Nationalhymne. Schon cool :)

Freitag war dann wieder der sportliche Tag und wir machten uns zum Strand auf um ihn entlang zu joggen, da ich noch immer keine Sportschuhe besaß und nicht mehr in meinen Straßenschuhen joggen gehen wollte. Wir schafften 20 Minuten, am Strand war das ganze schon ein bisschen sehr anstrengend. Danach belohnten wir uns mit einem Picknick am Strand.

Am Samstag wollten wir nach Mandurah fahren. Dies ist ein Ort 70 Kilometer südlich von Perth. Mit der Bahn brauchten wir etwas 45 Minuten von Perth City aus. Und ich stellte fest, dass es nicht so sehenswert ist. Es gibt den Foreshore. Eine Straße am Kanal/See entlang, die ganz schön war. Aber das war eigentlich auch schon alles was es zu sehen gab. Wir entschieden uns dazu eine Delfinbootstour zu machen. Wir haben vorher schon gesagt, wir sind bestimmt wieder die blöden, die keine Delfine sehen. Dem war dann auch so, nicht einen einzigen Delfin haben wir gesehen. Nur lauter Vögel. Schon das zweite Wochenende an dem ich nicht die versprochenen Tiere gesehen habe. Manno ... .

Am Sonntag war dann Shoppen in Fremantle angesagt. Auf dem Weg in die Stadt waren so viele sportlich gekleidete Menschen unterwegs, dass ich mich gleich sehr unsportlich fühlte im Gegensatz zu den Australiern. Denn an diesem Tag fand die City to Surf statt. Das ganze hat nichts mit dem Surfen zu tun, sondern mit dem Laufen. Es gab verschiedene Längen. 4 km, 12 km, Halbmarathon und Marathon. Insgesamt haben wohl 49 000 Leute mitgemacht. Man sind die Australier sportlich. Ich würd sagen, sehr viel sportlicher als die Deutschen. So viele Leute die hier joggen gehen, hab ich in Deutschland noch nie gesehen. In Fremantle wurde dann geshoppt und natürlich gegessen. 

Und schon war wieder ein wunderschönes Wochenende mit netten Leuten und schönem Wetter vorbei.

Frühstück im Kings Park Mandurah Mandurah Mandurah Mandurah Ausblick vom Bell Tower Ausblick auf den Swan River

Ciao Bella...:)

20August
2012

Die Woche der Nachtschichten und Namen vergessen.

Hey zusammen,

Die letzte Woche begann sehr gemütlich, denn am ersten Tag hatte ich meine Arbeit schon nach dem Kinder in die Schule bringen erledigt. Ähnlich lief es auch am Tag danach ab, allerdings musste ich sie auch noch abholen, aber das war ja keine große Sache.

Und dann folgten Mittwoch und Donnerstag, an denen ich zwar ausschlafen konnte, aber die Kinder von nach der Schule bis zum Schlafen gehen bei mir hatte. Meine Gastmutter muss nämlich Spätschicht schieben. Daher musste ich die Kinder abends fertig machen, sprich: Hausaufgaben machen, unter die Dusche schicken und aufpassen, dass sie nicht den ganzen Wasservorrat Australiens leer machten, Dinner kochen, die Kinder dazu zu bringen vernünftig und vorallem auf zu essen und sie schließlich halbwegs pünktlich ins Bett zu bringen. Dies hat eigentlich ganz gut geklappt, außer das wir hier einmal einen Heulanfall der Extraklasse hatten, weil Mummy so vermisst wurde. Aber nach einem Telefonat mit Mummy war alles wieder gut.

Donnerstag Morgen hab ich auch noch einige andere deutsche Mädels kennen gelernt. Wir haben uns morgens auf einen Kaffee in der Stadt getroffen und sind anschließend noch etwas durch die City und runter zum Swan River geschlendert.

Mit fast den gleichen Mädels habe ich mich am Freitagmorgen im wolkenüberhangenden Kings Park zum Frühstücken getroffen, nachdem ich die Kinder morgens fertig gemacht habe, versteht sich. :) Darauf hin folgte auch hier wieder ein Spaziergang durch den Kings Park, da die angefutterten Pfunde ja wieder weg müssen. Denn wenn man zum zweiten Frühstück drei sehr dicke Pancakes mit Vanilleeis und Erdbeersoße ist, ist das nicht gerade förderlich für die Figur.

Und dann begann das Wochenende!

Ich traf mich mit einem anderen Mädel, das nun leider schon wieder fast in Deutschland ist, um mit ihr irgendetwas typisch deutsches zu essen zu machen um es auf ein Au Pair Treffen am Cottesloe Beach mit zu bringen. Wir gingen also zunächst völlig planlos in den Coles, aber was ist denn typisch deutsch, was man in Australien bekommt und nicht zu umständlich ist. Ja da viel uns leider nicht so viel zu ein, also haben wir uns zwei Fertigbackmischungen für Cupcakes gekauft und sind voll motiviert wieder zu ihrem Haus zurück. Nur leider vergaßen wir, dass wir ja in Australien sind und das dort, wie bereits erwähnt, nicht so ganz einfach ist mit der Küchenausstattung zum Backen. Statt Handrührgerät wählten wir einfach den Löffel. Uns sind auch einige Muffins angebrannt und auf das Frosting haben wir mangels Zeit auch verzichtet. Also sind wir dann etwas später als erwartet zum Au Pair Treffen mit 16 Muffins, aber das war sowieso nicht so schlimm. Zum Glück schien am Samstag die Sonne aus allen Löchern und es war sehr warm, so dass es herrlich war am Strand in der Sonne zu liegen. Einige sind auch ins Wasser gegangen, da wurde mir aber schon beim hinsehen kalt. An diesem Abend sah ich auch fast meinen ersten Sonnenuntergang am Strand.

Sonnenuntergang Sonnenuntergang Cottesloe Beach

Abends war dann ein Au Pair Treffen in Northbridge im Deen. Ein wirklich komischer Laden. Die Musik war nicht wirklich gut, der Boden hat geklebt und es liefen komische Leute rum. Einmal ist eine Frau neben uns einfach auf den Boden geknallt, ist dann aber wieder ganz normal aufgestaden. Jaa, wir haben uns etwas verwirrt angeschaut. Leider mussten wir schon um kurz nach Elf gehen, da unser letzter Bus um halb 12 fuhr.

Am Sonntag dann trafen wir uns in der Stadt um nach Herison Island, einer Insel im Swan River, zu fahren. Nachdem wir alle unserer Gruppe zusammen getrommelt hatten, suchten wir zunächst den Bus der uns dahin bringen sollte. Leider war das Wetter bedeckt und es schien keine Sonne :( Der Grund warum wir auf diese Insel wollten, war, dass es dort Kängurus geben sollte, gab es aber nicht. Zumindest haben wir nicht ein einziges gesehen, nur lauter große Vögel und Riesenameisen. Also beendeten wir den Sonntag mit einem Gang durch die Geschäfte und einer Packung Tim Tams.

 

Bis dann .:)

12August
2012

Eine Mission

Mission: Eine Schwarzwälder Kirschtorte backen in Australien

Erster Auftrag: Zunächst ein gutes Rezept finden und dann alle benötigten Zutaten in einem australischen Supermarkt (Woolworth) zu fnden.

Nach einer gut halben Stunde abgeschlossen.

Zweiter Auftrag: Die Küchenausrüstung für das Backen einer Torte zu finden. Also Handrührer mit Quirlen, eine Rührschüssel, eine Backform, ein hohes Gefäß zum Eiweiß steif schlagen, eine Waage, ein Messbecher.

Nach einigem Suchen nur die Backform gefunden und einen Handrührer mit komische geformten Quirlen. Der Rest musste improvisiert werden mit anderen Utensilien. Anstatt eines Messbechers nahmen wir eine Trinkflasche für Kinder mit Maßenteilung und rechneten die Mengen für Mehl und so in Milliliter um.

Dritter Auftrag: Einen Rührteig für den Boden herstellen. Dazu muss das Eiweiß steifgeschlagen werden und Mehl, Stärke, Zucker und Kakao abgewogen werden.

Eiweiß steif schlagen ist misslungen, aber der Rest wurde mit einer Kindertrinkflasche abgemessen.

Vierter Auftrag: Den Boden ordentlich durchbacken und in daraufhin zweimal teilen.

Das Backen ist uns gelungen, das zweimal teilen hingegen nicht so sehr, da unser Boden nicht besonders hoch war. Also teilten wir nur in zwei Teile.

Fünfter Auftrag: Kirschen und Kirschsaft andicken.

Sehr erfolgreich abgeschlossen. Yummi !

Sechster Auftrag: Sahne schlagen!

War sehr erfolgreich, obwohl es mind. 15 Minuten gedauert hat, bis die Sahne steif war. Aber es hat, nach anfänglichem Zweifel ganz gut geklappt.

Siebter Auftrag: Die Torte schön zusammen zu setzten.

Seht selbst:

Die Schwarzwälder Kirschtorte

Mission erfolgreich abgeschlossen!

10August
2012

Ein kleines Video

10August
2012

Von Zwiebeln und meiner Tastatur...

Hallo zusammen,

m heutgen Blogentrag soll es um mene Tastatur gehen. Denn we hr seht, funktioniert das "i" nur manchmal. Dies ist echt hinderlich, wenn man mit Leute aus Deutschland schreibt und natürlich auch zum Blogschreiben. Um ein "i" zu kreieren, muss ich mindestens fünf mal die Taste anschlagen um ein "i" auf meinem Bildschirm zu sehen. Also verzeiht mir, wenn hier mal ein "i" fehlen sollte. Dann habe ich mal wieder nicht gemerkt, dass es kein "i" geschrieben hat.

Aber ein anderes Thema.

Die Woche war bisher ganz gut, ich hatte wieder sehr viel Freizeit und wenn ich die Kinder habe, sind sie meistens auch ganz lieb. Da heute die Kleine Geburtstag hat, musste ich mir schließlich auch ein Geschenk überlegen, aber was wünscht sich ein siebenjähriges Mädchen?! Ich entschied mich dazu ihr eine Hello Kitty zu häkeln. Viele werden zwar sagen, dass ist sehr altmodisch, aber sie liebt selbstgemachte Sachen. Dementsprechend gut ist sie auch angekommen. Dafür habe ich Montag dann die ganzen Materialien gekauft. Und innerhalb von einem halben Tag war die Hello Kitty fertig. Ansonsten habe ich den Tag wie immer mit Essen verbracht. Außer Donnerstag, da habe ch versucht mit einem anderen Au Pair einen Kuchen zu backen, dazu folgt allerdings ein extra Blogeintrag.

Und nun zu der Zwiebel:

Ich lebe im Augenblick im Zwiebelsystem. Also trage ich viele Schichten Klamotten, da ich den ganzen Tag friere. Alle anderen hier sagen immer, ihnen ist voll warm, nur ich sitze dann beim Dinner da mit zwei Pullovern und dadrunter noch ein T-Shirt. Und das obwohl die Heizung an ist. Es wird Zeit, dass es Sommer wird. Der australische Winter ist für mich Frostbeule zu kalt ...:)

Bis dann ,

eure Laura

04August
2012

Über deutsches Brot, sich ändernder Geschmack und warum ich nie wieder über deutsche Parkgebühren schimpfen werde...

Hallo miteinander,

nun ist schon wieder eine Woche rum. Man wie die Zeit vergeht. Aber beginnen wir mal bei letztem Sonntag.

An diesem Tag stand das Footballspiel an. Wir schauten im Subiaco Oval Brisbane Lions gegen West Coast Eagles. Aus örtlichem Anlass war das Stadion natürlich zu 95 % mit Eagles Fans besetzt, allerdings war meine Gastfamilie Fans der Lions. Also pilgerten wir mit sehr vielen blau gelb geschmückten Menschen zum Stadion. Da die Brisbane Lions aber keine sehr gute Vorstellung lieferten, wurde es wesentlich öfters laut, wenn die Eagles mal wieder ein Tor "schossen" (oder wie auch immer man das beim Football nennt). Am Ende verloren die Brisbane Lions mit 100 Punkten Unterschied gegen die West Coast Eagles und meine Gastfamilie schritt traurig von dannen.

Dann startete meine zweite Arbeitswoche, die sehr angenehm begann. Denn am Montag musste ich die Kinder lediglich von der Schule abholen, so dass ich ausschlafen konnte und in Ruhe frühstücken. Auch der Rest der Woche war relativ ruhig, denn meine Hauptaufgabe bestand darin die Kinder zur Schule zu fahren und wieder abzuholen, da die Mutter eigentlich jeden Tag zu Hause war außer Dienstag.

Ihr müsst wissen, dass ich, wenn ich wieder nach Deutschland komme, also Klops wieder kommen werde, denn ich bin den ganzen Tag am essen, da ich meistens nichts zu tun habe. Also esse ich. Und da mein Hauptbestandteil der Nahrung Brot war, entschied ich mich dazu ein Graubrot zu backen, da Weißbrot auf Dauer auch nicht mehr schmeckt. Dieses wollte ich Dienstag in Angriff nehmen. Allerdings war da das Problem mit dem Supermarkt, in dem es kein Roggenmehl gab. Also wurde aus meinem Graubrot wieder ein helles Brot, aber es hat trotzdem sehr gut geschmeckt. Selbstgemacht schmeckt halt immer besser.  Mein erstes eigenes Brot

Da ich auch nach einiger Zeit kein Ei mehr zum Frühstück sehen konnte, kaufte ich also Cornflakes und Milch.( in meiner Familie wird normalerweise keine Milch getrunken) Und nun bin ich "süchtig" nach dem Zeug. Eigentlich mag auch ich keine Milch, aber hier könnte ich mich in Milch mit Cornflakes baden. Wie sich der Geschmack nach drei Wochen Australien ändern kann, oder die Milch schmeckt hier einfach anders.

Freitag Abend bin ich dann das erste Mal abends ausgegangen. Ich wollte mit einem anderen Au Pair nach Fremantle ins Kino. Und klein Laura wollte mit dem Auto fahren. Abends halb sieben in Perth. Laura fährt das erste Mal im Dunkeln auf dem Freeway in Australien. Ja, der Freeway ist schon so eine Sache für sich. Wenn es plötzlich fünf Spuren gibt auf denen man fahren könnte, ist ein Kleinstadtmädchen wie ich schon mal überfordert. Und das mit dem Überholen auf australischen Straßen hab ich auch noch nicht ganz verstanden, da alle von allen Seiten überholen. Wahrscheinlich gibt es dafür gar keine Regelungen.... Irgendwie habe ich dann den Weg zum anderen Au Pair gefunden und von da ging es dann nach Fremantle. Dank Navi ging alles gut. So aber dann gab es da noch das Problem mit dem Parkplatz. Nachdem wir einmal um den Block gefahren sind um einen kostenlosen Parkplatz zu ergattern, was leider nicht möglich war, entschieden wir uns, doch ins Parkhaus zu fahren. Allerdings kannten wir da die Preise noch nicht. Denn die wollten für eine Stunde am Freitag Abend vier Dollar haben. Da sind wir dann rückwärts wieder aus dem Parkhaus rausgefahren. Die Securitymänner schauten uns zwar etwas entgeistert an, haben uns aber auch nicht aufgehalten. Schließlich haben wir dann einen Parkplatz gefunden, bei dem wir drei Stunden kostenlos parken durften und noch 1,70 dollar für eine Stunde bezahlen musste. Wir haben unsere Parkzeit auch sehr stark überschritten, aber kontrolliert wurden wir nicht. Deshalb werde ich mich nicht wieder über deutsche Parkgebühren beschweren.

Bevor wir nun ins Kino gingen, suchten wir uns ein Restaurant und haben noch etwas getrunken und gegessen. Danach ging es in die Kinovorstellung von Magic Mike. Es saßen nur Frauen im Kinosaal außer zwei Männer. Ich kann niemandem empfehlen in diesen Film zu gehen, denn er war der schlechteste Film, den ich je gesehen habe. Ich hatte mir ein wenig mehr Handlung durch den Trailer versprochen, aber es gab so gut wie keine. Alles war sehr gleich und es ging auch mehr um seinen Freund als um Magic Mike alias Channing Tantum. Wir waren uns da auf jeden Fall sehr einig.

Soweit die Erlebnisse dieser Woche.

Tschau und bis dann .

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